D-Asparaginsäure – Eine Aminosäure als Testosteronbooster

D-Asparaginsäure findet sich als reines Supplement oder als Kombipräparat in jedem gut sortierten Sportnahrungsangebot. Als Testosteronbooster soll es die Trainingsleistung und damit den Muskelaufbau unterstützen. Doch was ist die schon 1868 entdeckte D-Asparaginsäure eigentlich und wie wirkt sie in Deinem Körper? Hier erfährst Du einiges über dieses beliebte Supplement.

Was ist D-Asparaginsäure?

D-AsparaginsäureDie D-Asparaginsäure ist eine rechtsdrehende, nicht essenzielle Aminosäure. Der Körper kann sie also selbst bilden. Produktionsstätten im Körper sind der Hypothalamus, die Hypophyse und bei Männern die Hoden.

D-Asparaginsäure gehört zu den sogenannten proteinogenen Aminosäuren. Sie ist also am Aufbau körpereigener Proteine beteiligt. Diese sind für den Körper beispielsweise als Baustoffe oder als Enzyme unentbehrlich. Neben dem Eiweißstoffwechsel ist die Asparaginsäure auch am Energiestoffwechsel beteiligt. Sie unterstützt die Umwandlung von Glukose in speicherbares Glykogen und sorgt für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie.

Das Salz der Asparaginsäure, das sogenannte Aspartat, fungiert im Gehirn als Neurotransmitter. Dort beteiligt es sich im Bereich der Synapse an der Übertragung der Erregung von einer Nervenzelle auf die nächste.

Außerdem ist die Aminosäure an der Spermienbildung beteiligt und wirkt sich auch auf den Spiegel der Hormone Testosteron und LH aus.

D-Asparaginsäure als Supplement für Sportler

Besonders männliche Bodybuilder greifen gern zum Asparaginsäure-Supplement, da die D-Asparaginsäure den Spiegel von Testosteron und dem Luteinisierenden Hormon, kurz LH, anhebt. Diese Hormone sind wesentlich für mehr Energie im Training, aber vor allem auch für die darauf folgenden Aufbauprozesse der Muskulatur. Mehr Testosteron bedeutet also auch einen leichteren Muskelaufbau.

In der Sportnahrung gibt es sowohl reine D-Asparaginsäure-Präparate als auch Kombipräparate. Kombiniert wird die Aminosäure beispielsweise mit:

  • Sarkosin als Verstärker der Wirkung
  • Resveratol als Östrogenhemmer
  • Zink
  • Calcium
  • Vitamin B6

Diese Zugaben sollen die Effektivität der Präparate weiter erhöhen.

Einnahme, Wirkungen und Nebenwirkungen von D-Asparaginsäure

Konsumenten berichten von einer Verzögerung der Wirkung, wenn sie Asparaginsäure-Präparate einnehmen. Erst etwa nach 2 Wochen zeigen sich die ersten Effekte. Diese Verzögerung entsteht, da der Hormonspiegel nicht gleich bei der ersten Einnahme nach oben schnellt, sondern sich nach und nach aufbaut. Beschleunigen kannst Du diesen Vorgang nicht.

Die Einnahmeempfehlung ist je nach Präparat recht unterschiedlich. Lies also in jedem Fall die Information dazu auf der Verpackung des Produktes Deiner Wahl – und halte diese Empfehlung auch ein.

Wenn Du D-Asparaginsäure nämlich einnimmst nach dem Motto „viel hilft viel“, kannst Du böse Überraschungen erleben. Eine Überdosis überlastet die Leber, die sich ziemlich bald mit Bauchschmerzen meldet. Einige Konsumenten sind nach starken Überdosen sogar schon im Krankenhaus gelandet. Deshalb ist es bei diesem Supplement so wichtig, die Dosierungsempfehlung in jedem Fall einzuhalten. Dann musst Du auch nicht mit den erwähnten Nebenwirkungen rechnen.

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